Den Garten so richtig schön zu gestalten und genauso, wie man ihn sich vielleicht schon immer einmal vorgestellt hat. Dies ist heute leichter denn je durchführbar. Denn die Möglichkeiten und Ideen, aus denen man schöpfen kann, sind gigantisch. Vom richtigen Rasen, über Bäume und exotische Blumen und Sträucher, bis hin zu generellen Exoten im Garten. Aber auch in Sachen Deko und Einrichtung hat sich im Zuge der letzten Jahre einiges getan. Nicht zuletzt, weil die Sommer immer länger und milder werden und durch die klimatischen Veränderungen hierzulande man schon fast das ganze Jahr hindurch den Garten auf verschiedene Weise nutzen kann. Mit wenig Aufwand und auch recht kostengünstig kann man bei der Gestaltung schon recht einfach vorgehen. In Eigenregie und ohne großen Aufwand. Das Gartenhaus und auch der Garten selbst, mit Großprojekten wie dem Naturteich, dem Pool und der großen Terrasse, oder dem Teich für die Kois und der Japanische Garten mit Brücke und Sitzecke und Co.
Ein Zaun muss her
Die Einzäunung des Gartens muss einfach sein. Denn wenn Kinder oder auch Haustiere im Garten frei toben und spielen können, ist ein Zaun unabdingbar. Am besten hat sich hier mittlerweile der Doppelstabmattenzaun bewährt. Er ist schmal, robust und leicht aufbaubar. Er kann auch auf unebenen Böden aufgestellt werden und ist witterungsbeständig. Das passende Tor dazu und schon hat man eine verlässliche, runde Sache auf die Beine gestellt.
Hecken und Büsche
Eine dichte Hecke ist nicht nur als Sichtschutz und Windschutz ideal. Auch für viele hiesige Vogelarten wird sie gerne als Brutstation genutzt. Tipp: Lorbeerhecken wachsen zwar schnell, doch diese werden von Vögeln nicht angeflogen und als Brutstätte akzeptiert. Die Blätter sind zu glatt und geben keinen Halt beim Nestbau. Büsche und Sträucher gehören in jeden Garten. Sie können als Windschutz clever so gepflanzt werden, dass dahinter prima Gemüse wie Tomaten und Gurken, oder auch Bohnen, Broccoli und Co. wachsen können. Aber auch rings um die Terrasse kann man mit bunt blühenden Büschen und Sträuchern aufwarten und dabei sogar auf exotische Exemplare setzen. Denn diese gedeihen mittlerweile hierzulande sehr gut.
Obst muss sein!
Ein Obstbaum allein macht die Obstschale im Sommer nicht voll. Am besten Kirsche, Pflaume, Birne und Apfel pflanzen. Sie kann man als niedrig wachsende Bäume nutzen, oder auch immer passend zurückschneiden. Nicht nur die ersten Früchte, die man ernten kann, sind süß. Auch der Nektar der Blüten im Sommer ist eine wichtige Nahrungsquelle für Nutzinsekten aller Art. Einmal abgesehen von der unfassbar schönen Blütenpracht und der herrliche Duft, der das Blühen der Obstbäume hervorbringt. Das frische Obst findet Platz in der Obstschale, aber auch zum Einmachen und auch zur Herstellung von Marmelade und mehr kann man das ganze Jahr hindurch von diesen Köstlichkeiten kosten.
Die Japanische Gartengestaltung
Ein kleiner Hügel in der Mitte des Rasens, darüber führt ein Steg, der wiederum über einen Teich mit bunten Kois führt? Auch das ist möglich und wenn man dann auch noch die japanische Mandelblüte pflanzt ist der Japanische Garten perfekt. Aber auch der Teich zum Schwimmen ist machbar und kann dennoch ganz natürlich daher kommen. Man nehmen einen geeigneten Ort im Garten, hebt das Erdreich in ausreichender Tiefe zum Schwimmen aus und setzt eine Teichfolie ein. Dann das Ganze mit Schilfgras, Gräsern verschiedenster Arten, Lilien und Co. bepflanzen, dann noch Teichrosen einsetzen und schon ist der Weg zum Schwimm- oder Naturteich geebnet. Wenn man dann auch noch die Terrassenfläche direkt an den Teich selbst abschließen lässt, kann man an heißen Tagen quasi direkt vom Wohnzimmer aus, über die Terrasse in den Teich springen.
Das Gute, oder auch Besondere an diesem Teich ist, dass man auch etwas Gutes für die Natur tut. Denn bildet sich beispielsweise Entengrütze auf dem Naturteich, ist die eine willkommene Nahrung für viele Enten und auch Gänse sogar. Auch andere Tiere siedeln sich schnell an, wenn sie vom Naturteich erfahren und nutzen ihn selbst zur Abkühlung, zum Laichen und Ernähren. Tipp: Wer Goldfische in den Teich setzt, muss damit rechnen, dass auch dies sich unter Reiher und Co. schnell herumspricht. Allerdings kann man durch viele Gräser und Sträucher am Teichrand dafür sorgen, dass sich die Fische schützen und verstecken können. Wenn der Teich tief genug ist, kann auch die Oberfläche gefrieren und die Fische überleben den Winter gut, da der untere Bereich im Teich meist vor Frost geschützt bleibt.